Die RainbowHikers waren wandern:
Brandenburg (UM) – Rundtour im Naturpark Uckermärkische Seen inkl. Templin StadtDie Tour war am 24. August 2025
Wanderleiter: Cornell Paasche
Der Link zur Tour bei
Komoot.Wanderstrecke: etwa 17,9 Kilometer
Die GPX-Datei
herunterladen.Teilnehmer inkl. WL: 24
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Heute fand wieder eine RainbowHikers-Gruppenwanderung statt, die als Rundtour in Templin startet und durch den Naturpark Uckermärkische Seen im brandenburgischen Landkreis Uckermark führte.
Nachdem sich der Großteil der Gruppe bereits im Zug getroffen hatte, der pünktlich angekommen war, begrüßen wir zunächst die Autofahrer, die bereits auf unsere Ankunft warteten und die Teilnehmer, die in anderen Zugbereichen gesessen haben.
Wir starten unsere Tour gegen 10:20 Uhr am Bahnhof Templin Stadt und begeben uns auf dem Weg entlang der Bahnanlagen in Richtung Friedrich-Engels-Straße. Auf dem Weg dorthin findet die Begrüßungs- und Vorstellungsrunde statt.
Vorbei an der Kirche Herz Jesu an der B109 gelangen wir zum Akzisehaus, einem ehemaligen Torschreiberhaus von 1768. Dann folgen wir der historischen Stadtmauer.
Zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehören eine fast vollständig erhaltene 1735 Meter lange und bis zu sieben Meter hohe Stadtmauer mit Türmen, Stadttoren und 50 Wiekhäusern (ursprünglich waren es 54).
Unser Weg führt nun entgegen der Uhrzeigerrichtung entlang der Stadtmauer zum Pulverturm und zum Prenzlauer Tor. Es folgen nun der Templiner Marktplatz mit dem historischen Rathaus von 1751, dem Kriegerdenkmal und dem Marktbrunnen und etwas später die Maria-Magdalenen-Kirche, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts als viertes Gotteshaus an dieser Stelle errichtet wurde. Durch das Eichwerder Tor verlassen wir den Altstadtbereich und kommen nun an der 1910 erbauten Bürgerschule vorbei, die heute als Goethe-Grundschule bekannt ist.
Auf der Pionierbrücke, die 1937 vom Spandauer Pionierbataillon 23 über den Templiner Kanal errichtet wurde, erreichen wir das Westufer des Templiner Stadtsees. Die heutige Brücke ist natürlich ein Nachfolgebau.
Wir folgen nun dem Templiner Stadtsee, kommen an der sehr schönen Anlage der Garteneisenbahn Templin vorbei und folgen dem Uferweg, vorbei am Trebowseegraben (Gleuer Fließ) und folgen nun einem früheren Bahndamm, der heute Rad- und Wanderweg ist. Nach Überquerung des Knehdenfließ geht es vorbei am Knehdenmoor und durch die Knehdener Alpen zum Naturcamp am Gleuensee. Bevor wir dieses betreten, machen wir eine Rast.
Über den Campingplatz erreichen wir nun den Gleuensee. Um an das Ostufer zu gelangen, müssen wir ein Stück auf der Landstraße L217 gehen, bis ein schmaler Pfad an den Gleuensee führt. Hier geht es auch, fast ausschließlich im Gänsemarsch, durch leicht hügeliges Gelände. Unterwegs kommen wir noch an der unscheinbar wirkenden Markgrafenquelle vorbei, an der man schnell mal vorbeigeht, ohne sie zu beachten.
Am südlichen Ende des Gleuensees erreichen wir wieder den Trebowseegraben und die Gleuenbrücke. Wir folgen nun dem Weg „Am Weg zur Gleuenbrücke“ und erreichen erneut die L217 (Fährkrug), der wir nun vorbei am ehemaligen Bahnhof Fährkrug bis zur B109 folgen. Auf dieser wird der Templiner Kanal überquert, wobei wir auch einen Blick auf den gegenüberliegenden Fährsee erhaschen können. Vorbei am Hotel „Fährkrug“ verlassen wir die Straße und folgen nun dem Bruchsee und dem Templiner Stadtsee bis zu einer Treppe, die uns nach oben in Richtung B109 führt.
Hier gelangen wir wieder nach Templin und an das ehemalige Joachims’thalsche Gymnasium, welches derzeit saniert wird und in der Zukunft als Europaschule fungieren soll.
Nach dem Templiner Wasserwerk führt uns ein Weg nochmals auf den Uferweg am Templiner Stadtsee und zur Jungfernquelle.
Entlang der Prenzlauer Allee kommen wir noch am Wasserturm und am Rathaus vorbei und erreichen dann die historische Minoltankstelle von 1938, wo wir unsere Gruppenfotos machen.
Ursprünglich sollten diese am Stadthafen gemacht werden, aber da einige Teilnehmer nicht zur Einkehr in die Hafenbar mitkommen wollten und nur noch wenige Minuten Zeit waren, um den Bahnhof Templin Stadt und den Zug zu erreichen, wählten wir diesen Ort.
Der Großteil der Gruppe kam zur Einkehr in die Hafenbar mit. Anschließend trennten sich die Bahnfahrer von den Autofahrern und wir begaben uns zum Bahnhof Templin Stadt, wo diese schöne Tour endet.
Vielen Dank allen Teilnehmern für das Interesse an dieser Wanderung! Wir hatten die größte Teilnehmerzahl bei einer Wanderung seit Bestehen der RainbowHikers, worüber wir uns wirklich freuten.
